Die Fahrt nach Hervey (gesprochen Harvey) Bay war eine Sache für sich. Ein vorverlegter Sonnenuntergang durch die Bewegung nach Süden, eine nach Hinten verlegte Abfahrt durch schlechte Planung, und schon landet man dort wo man in Australien niemals sein will: Im Auto im Dunkeln. Die Versicherung zahlt nicht, die Autofirmen verbauen keine Vernünftigen Leuchten, weil sowieso niemand nach Sonnenuntergang fährt. Thomas und Paavo befanden sich in einer Schockstarre, so lange war Thomas noch nie so still. Die beiden sahen wohl statt der Straße ihre Leben an ihnen vorbeiziehen. Wolfi fuhr, mölltalerprobt und somit gegenüber aller Gefahren gewappnet, munter blind drauflos. Und wir leben noch.
Nach der Todesfahrt bekamen die Jungs ihre SIPergebnisse gemailt, was dementsprechend gefeiert wurde.
The Island
Am nächsten Tag am Weg zur Fähre auf Fraser Island, mussten unbedingt noch am anderen Ende der Stadt Water purifier pills, die auf der Insel nicht gebraucht wurden, gekauft werden. So kamen Thomas, Wolfi und Paavo pünktlich nach der eigentlichen Abfahrt der Fähre am Parkplatz an, und verschmissen in der Eile DEN HUT. Ab nun ist wohl der ganze Pazifik die Homolobby.

Auf Frasier Island angekommen, konnte die unberührte Natur dort bewundert werden.
Weil es schon eine halbe Stunde dauerte, bis die Rezeption gefunden wurde, wo um Tips für Hikingtracks gefragt werden konnte, musste der 17 Kilometer-Hike auf die Campingsite schon früh gestartet werden. So bestand noch eine geringe Chance, die Nacht hinter einem Zaun zu verbringen, der Dingos davon abhalten soll Camper zu verspeisen.


An einem zweiten See genossen Thomas und Paavo ein Schläfchen, und Wolfi beobachtete süße Tierchen.

Kurz vor Ankunft im Camp, trifft man noch auf den wunderlichsten Bach, den die Welt je gesehen hat.
Und in ihrem kuschligen Zelt, fast bei Minusgraden, fand das Traumteam dann spät in der Nacht ihren wohlverdienten Schlaf.
Back ashore
Nach dem Aufwachen bot sich den carless Campern folgendes Bild.
Ein Teil des Wildlifes hatte es in das Zelt geschafft, um den fast perfekt luftdicht verpackten Müll anzuknabbern.
Am 17 Kilometer Rückweg verlor man sich an diversen Stellen und war nicht fähig, wie jeder gute Hiker vor Abzweigungen zusammenzuwarten. Alle haben es mit viel Glück zurück zur Fähre geschafft.

Zurück am Festland konnte dafür allerdings endlich wieder ein Stückchen Heimat besucht werden:
So neigt sich wieder ein aufregender Abschnitt der großen Reise zu Ende. Morgen geht’s ab nach Brisbane. Ob es dort wohl vernünftiges Internet geben wird?











