Brisbane [Brisbun] is awesome. Nachdem wir Paavo in einem Hostel abstellten, weil er es mit uns nicht mehr aushielt, kamen wir deprimiert zu zweit alleine in Fairfield an. Um so herzlicher empfangen uns Jakob und seine um 1 Uhr nachmittags noch schlafenden Mitbewohner.
Nachdem er uns mit exquisiter Pasta bekochte, entführte uns Jakob auf den Mount Catooh Tschibo oder irgendwas Lookout, wo er 9000 Fotos mit seiner neuen Kamera schoss. Natürlich können seine hochaufgelösten, mit der seelenlosen, teuren, kalten “Maschine” gemachten Bilder nicht mit den warmen, liebevollen, geschichtenerzählenden Photos vom Samsung Galaxy S mithalten. Vergleicht selbst:


Im Anschluss konnten wir einen Teil der restlichen Bewohnerschaft des Bungalows kennenlernen. Sehr nett! Sie nahmen uns Austroaustralier herzlich auf, als wir es am meisten brauchten. Wolfi, weil er Hostels, Autobetten und Zelte hasst, und Thomas, weil er Wolfis Zickerei aushalten muss.
Jakob probierte auch gleich Vegemite. Ihm schmeckt es wohl sehr gut.
Endlich konnte wieder einmal mit einem gemütlichen Dach über Kopf genatzelt werden, ohne mindestens vier andere im Zimmer, ohne Wolfis Paranoia, dass seine sämtlichen Besitztümer mit idellem Wert weiter dezimiert werden könnten. Im eigenen Wohnzimmer auf jeweils eigenen Couches wurde die bisher schönste Nacht in Australien verbracht.
The City
In Brisbane werden wie auf der restlichen Welt in vielen Städten Free Walking Tours angeboten. Da wir in Australien sind, und alle viel viel netter als in Europa sind, gibt es zwei Anbieter für free walks. Und diese bitten nichteinmal um “Trinkgeld” am Schluss. Einfach gratis, und auch die schönsten Sehenswürdigkeiten können kostenlos besichtigt werden.
So erfuhren wir eine Menge. Einerseits darüber, dass es noch andere “mite” Sorten gibt, eine kostenlose ferry am river, günstigeren public transport und anderes Zeugs. Außerdem hörten wir alles über die zirka unglaublich lange Geschichte von Brisbane. Zumindest die Geschichte vom ehemaligen Butchershop und der jetzt 90 Jahre alten mall war spannend.
Die um 215 000 000 Dollar renovierte City Hall ist beeindruckend.


Es scheint ein bisschen Streetart zu geben, in Australien:







Gandhi hat auch seine Spuren hinterlassen.


















Am Abend brachte Thomas einen Classic Thomas und kochte groß auf.

Wolfi setzte all sein Können und Wissen ein, um 20 Kilo Reis zum Kochen vorzubereiten.
Frogeaterland forderte Schnitzelland zum Bierwettöffnen mit Plastikflaschen heraus.
Und als Highlight wurde Thomas’ und Wolfis Kiwiesstechnik revolutioniert und perfektioniert. Die Technik kommt offensichtlich ursprünglich von den Kiwis – den Neuseeländern.
Wolfis Handy drehte selbst nachdem das Budget schon lange aufgebraucht war ohne Kameramann weiter:

The sanctuary
Lone Pine ist das Älteste und größte Koala Sanctuary.










Dann ging’s mit Jakob weiter durch den botanischen Garten.

Und wieder ein bisschen in die City





Am Abend gab’s endlich wieder ein Australien Barbecue am Gasgrill vom Bungalow in Fairfield. Danach ging’s ab in einen Club, RAUCHFREI.


Wolfi schwang das Tanzbein mit seinem geliebten Samsung Galaxy S und genoss sichtlich die Action im Club.




Schon um fünf Uhr früh war der ganze Bungalow in Fairfield dann am schlafen.

Nach über drei Stunden Schlaf wagten die ersten (bzw. der erste) sich zum Frühstück, und ans Bloggen. Zahlreiche Stunden später stieß auch der Rest der Ostküstentraveller dazu. Jetzt geht’s wohl weiter nach Gold Coast. Brisbane wird vermisst werden.

