Day 7 – Atherton Tablelands
Wir haben Cairns verlassen und uns ins gefährliche Landesinnere begeben. Ohne Wasserleitungen, Handyempfang und – was für einen im Team am schlimmsten war – ohne Internet!
Die erste Station waren die beeindruckenden 300 Meter oder so hohen Barron Falls.
Weiter ging’s nach Kuranda, einem Bergdorf bei dem man glauben möchte, es sei speziell für Touristen gebaut worden. In einem T-Shirt Shop gab’ es tolle Tipps für Ladykiller Paavo:

Die Wettervoraussetzungen waren perfekt für die superdupertollen Sehenswürdigkeiten in Kuranda:
Das absulte Highlight waren die frisch gebackenen Brownies an einem Standerl, wo Wolfi schon nach einer halben Stunde einen Stammkundenrabatt erfressen hatte.

Anbei ein kurzes Videoreview über Kuranda:
Weiter ging die wilde Fahrt mit einem von Wolfis klassischen Todes-Überholmanövern:
Trotzdem schafften wir es bis auf Straßen, die eigentlich nicht sehr australisch klingen:
Der nächste Stopp führte uns zu einem Kratersee, dessen Namen dem Autor gerade entfallen ist. Viel wichtiger ist Wolfis perfektioniertes Selfie-Schieß-Talent.
Die Seebewohner sprechen eine völlig andere Zeichensprache als wir:
Außerdem hatten die Jungs dort ihr erstes Australian Barbecue. Gasgrillen gibt’s nämlich an vielen Orten kostenlos, which is awesome. Man beachte Wolfis GROSSARTIGEN, PERFEKTEN, WOHLKLINGENDEN Australian accent. Profis hören vielleicht einen Touch Kiwi heraus, obwohl keiner von uns wirklich weiß, wie Neuseeländer wirklich klingen.

Auch der dritte große Star der Reise bekam endlich die Aufmerksamkeit, die er verdient:
Nach der Stärkung empfahl der Reiseführer die Innert Hot Springs. Heiß waren sie allemal.

Die Message des diesjährigen Songcontests ist in Australia tatsächlich allgegenwärtig:
Danach war Wolfi hauptsächlich mit dem Autofahren, und Paavo mit seinem größten Talent beschäftigt.



Dem Burgenland wurde ein Kurzbesuch abgestattet.
Das Ziel des Tages wäre eigentlich Undara (gesprochen Andara) Experience, Campsite, Hotel und Startpunkt für Touren durch den Undara National Park gewesen. Leider wussten wir nicht, dass in australischen Adressen auch die Region angegeben ist, und wir statt “Mount Surprise” “Undara Experience” eingeben hätten müssen. Trotz Interventionen durch Thomas: “Na, fohr ma noch Undara!” Wolfi: “Na, ‘s Navi sogt wir müssn grodaus” landeten wir in der “Stadt” Mount Surprise, wo Russel eine extrem günstige Campsite (10$ for three instead of 13$ for one at Undara Experience) führt. Obwohl alle relativ pissed waren, dass wir uns für den wrong Turn entschieden haben, kamen wir gerade rechtzeitig zu Russel’s Snakeshow mit der extrem gefährlichen Schlange Clancy. Todesmutig stürzten sich unsere Helden in den Kampf.

Außerdem reisten wir durch die Zeit. Glücklicherweise brachte uns die Zeitmaschine nicht wieder an den Punkt, wo wir uns für die vermeintlich falsche Abzweigung entscheideten. Ohne den Abstecher in diese typische Outbackstadt wären wir um einige Erlebnisse ärmer.
Mit dem richtigen Kühlschrankinhalt, lässt es sich allerdings auch einige Monate im Outback aushalten.
Noch ein paar Eindrücke vom Camp


Wirklich viel Licht für Videos war im Endeffekt nicht mehr wirklich da. Aber das störte unsere Freunde nicht im geringsten.
Day 8 – Undara
Der Sonnenaufgang war auch nicht von schlechten Eltern, und motivierte das Team zum Training.

Diesmal in die richtige Richtung schafften wir es in den Undara National Park, wo ein Vulkan erklommen wurde. Auf dem Weg dorthin gab es schon die ersten Erdbeben, welche auf einen baldingen Ausbruch hinwiesen.
Deshalb steht uns die Panik auf der Spitze des Kraters ins Gesicht geschrieben.


Zu Mittag gab es Undefinierbares, das mit Chillisauce sehr gut nach Undefinierbarem mit Chillisauce schmeckte. Legenden sagen, es wäre Chicken and Corn. Or something.
Endlich startete die Tour zu den Undara Lava Tubes, die größten Lavahöhlen der Welt. Leider ist es dort zu dunkel, um die gesamte Stimmung einzufangen.
Paavo fand in den Höhlen Inspiration:
Am Abend wurde auf einer der vielen kostenlosen Campsites neben der Straße übernachtet, was Wolfi naturgemäß preislich sehr zusagte. Kurz vorm für Autofahrer tödlichen Sonnenuntergang kamen wir dort an.
Franzosen frönten dort einem ihrer liebsten Hobbies der jüngeren Geschichte:

Danach startete die 500 Kilometer Reise nach Townsville:








So enden drei wahnsinnig geile Tage im australischen Outback. Wir freuen uns auf die Action morgen in und rund um Townsville.


















